Fragen und Antworten FAQ

Warum werde ich hier mit "Du" angeredet?
Was ist
Tantra und was bedeutet Tantra?
Was ist eine Tantramassage?

Was versteh ich unter Yoni und Lingam?

Was ist das Tao?

Wie und wann entstand die Tantramassage
Ist eine Tantramassage eine erotische Massage?
Woran erkennt man eine echte Tantra-Massage, eine seriöse Massagepraxis?

Ist der sexuelle Höhepunkt Ziel der Tantramassage?

Wie ist Ablauf bei einer Tantramassage?

Wie lange dauert
eine Tantramassage und wie viel Zeit sollte man einplanen?

Soll ich zu einer Frau oder zu einem Mann gehen?

Bin ich bei der Massage nackt?
Ist der Masseur oder die Masserin bei der Tantramassage auch nackt?
Kommt es bei der Tantramassage zu gegenseitigen Berührungen?

Sind eure Massagen Body to Body-Massagen?

Kann man einfach vorbei kommen oder braucht man einen Termin?

Braucht man irgendwelche Vorerfahrungen um zu einer Tantramassage zu kommen?
Was soll man zu Tantramassage mitbringen? Wie soll man sich auf eine Tantramassage vorbereiten?
Gibt es ein Vorgespräch?

Ich fühle mich dick und unattraktiv, soll ich mich trotzdem trauen zur Massage zu gehen?

Was versteht man unter Ekstase und kann ich die Fähigkeit zur Ekstase erwerben?

Werden die Massagen auf dem Futon oder auf der Massageliege gegeben?

Was ist wenn ich nichts spüre, oder Angst habe nichts zu spüren?

Was ist das Besondere einer Tantramassage?

Was bewirkt eine Tantramassage?

Ist eine Tantramassage hilfreich bei Potenzproblemen, wie Erektion- und Ejakulationsstörungen?

Kann ich zur Tantramassage kommen wenn ich Erektionsprobleme habe?

Werden meine Grenzen geachtet?
Ist die Tantramassage auch für Paare geeignet?
Wie steht es mit der Hygiene?

 

Antworten:

  • Warum werde ich hier mit "DU" angeredet und nicht mit "Sie"

    Mit dem "DU" in der Anrede möchten wir niemanden unhöflich zu nahe kommen. Es soll aber ausdrücken, dass die Massagen eine große Nähe und Intimität mit sich bringen. Diese möchten wir dir auch in unserer Sprache anbieten. Das DU beinhalter aber auch Respekt und Achtung voreinander. Wir vor Dir und Du vor uns. Möchte jemand gerne mit "Sie" angeredet werden, tun wir dies selbstverständlich.

  • Was ist Tantra und was bedeutet Tantra?

    Es ist schwierig überhaupt und schon gar nicht in ein paar Sätzen zu sagen was Tantra ist. Wer mal bei Wikpedia nachliest sieht wie viele Strömungen es gibt und wie vielfältig die Geschichte es Tantra ist.

    Also hier nur eine kleine, sehr subjektive Sichtweise von uns. Der Begriff “TANTRA” stimmt aus der sehr alten indischen Sprache, dem Sanskrit und bedeutet soviel wie “Weben” und “Ausdehnen”. Was heißt das für uns heute? Weben heißt aus vielen einzelnen Fäden ein Tuch zusammenzufügen. Weben heißt für uns, aus den vielen einzelnen Fäden unserer Erfahrungen, ein Bild von Person, von unserem Wesen zusammenzufügen, mich zu spüren, meine Identität. Und dieses Bild immer wieder zu erweitern. Also die zweite Bedeutung des Tantra: ich möchte mich ausdehnen, erweitern, mein Bewusstsein, meine Erfahrungen.Bei Margot Anand, die Tantra im Westen in der Form des Neo-Tantra populär gemacht hat, bedeutet Tantra :“ weben, in dem Sinne, dass die vielfältigen und oft widersprüchlichen Aspekte des Ich zu einem harmonischen Ganzen verwoben werden." (Tantra oder Die Kunst der sexuellen Ekstase, 1990)

    Tantra, ist auf jedem Fall ein sehr alter spiritueller Weg, dessen Wurzeln bis in die Anfänge des Hinduismus vor 4000 Jahren zurückreichen. Tantra hat, wie viele spirituelle Wege, das Ziel eine höhere Bewusstseinsebene zu erreichen, wobei verschiedene Atemtechniken und Meditationen angewendet werden. Aber der größte Unterschied zu anderen Lehren besteht vor allem in der Erweckung und Lenkung der sexuellen Energie, die in Ritualen gefeiert wird. Die oft proklamierte Einheit von Körper, Geist und Seele fand im Tantra seinen deutlichsten und ehrlichsten Ausdruck. So wurde Tantra zu dem einzigen spirituellen Weg, in dem das größte Tabu der Religionen, die Sexualität, und die sexuelle Energie, bewusst mit einbezogen ist. Ja noch mehr, Tantra zeigt einen Weg der Entfaltung der Spiritualität durch eine bewusste und befreite Sexualität.

    So ist auch zu verstehen, dass der Weg des Tantra ursprünglich eine Geheimlehre war, die nur an ausgewählte Schüler weiter gegeben wurde und im völligen Gegensatz zur asketischen und religiösen Gesellschaft der jeweiligen Zeit stand.

    Als die Gedanken von Osho zu Spiritualität und Sexualität vor mehr als 30 Jahren in den Westen getragen wurden, geschah das selbe und er wurde hier als Sexguru verschrien. Von Osho wurden die alten Lehren des Tantra vor ungefähr 40 Jahren mit modernen Formen der westlichen Gruppenarbeit, Selbsterfahrung und Therapie verbunden. Auf seinen Einfluss gehen die meisten Tantraschulen des Westens zurück. Von ihm und seinen Schülern wurde im Wesentlichen das geprägt, was wir heute unter Tantra verstehen, was genauer meist als Neo-Tantra bezeichnet wird.

    Doch jetzt noch einmal zu dem was Tantra in seinem Wesen wohl am besten verstehen lässt:Tantra ist der Weg der Verehrung des weiblichen und des männlichen Prinzips und der Verehrung ihrer Vereinigung. Die Gottheiten Shiva und Shakti spiegeln die beiden Aspekte des göttlich Weiblichen und des göttlich Männlichen wieder. Jeder Mensch, Mann oder Frau, hat beide Anteile in sich und sehnt sich danach beiden Anteile in sich zur Vereinigung zu bringen. Die Sehnsucht nach der Vereinigung mit einem Partner entspringt eigentlich der Sehnsucht nach der Vereinigung des Weiblichen und des Männlichen in uns. zu den Fragen

  • Was ist eine Tantramassage?

    Die Tantramassage geht aus der tantrischen Tradition des fernen Ostens hervor, die den menschlichen Körper als einen Tempel feiert, in dem die Seele wohnt. Die Massage ist ein wunderschönes meditatives Ritual, in das Du dich ganz fallen lassen kannst. Es versetzt Dich in den Zustand einer tiefen Entspannung und völligen Loslassens.

    Die Tantra Massage ist eine Ölmassage für den ganzen Körper, die alle Sinne anspricht, das Hören, das Sehen, das Riechen, das Schmecken, das Fühlen, das Berühren. Von sanfter Musik getragen, auf einer Wolke aus sinnlichen Düften schwebend, von weichen Federn und einfühlsamen Händen mit warmen Öl verwöhnt, hast Du die Möglichkeit Deinen eigenen Körper auf eine neue, vielleicht bisher ungeahnte Weise zu entdecken.

    In der Tantramassage wird dein Körper als Tempel deiner Seele verehrt. Mit unseren Händen, mit unserem Herzen und unserem ganzen Sein verehren wir dich in deinem Körper. Die Berührungen in der Tantra-Massage kommen von Herzen - sie sind voller Liebe und Achtsamkeit. In der Tantra-Massage fließt die Liebe durch die Hände. Die Tantramassage ist wie eine Reise durch deinen Körper, mit der Einladung ihn zu lieben. Auf dieser Reise wird auch deine sexuelle Energie geweckt und im ganzen Körper verteilt.

    Die Tantramassage ist eine liebevolle, verehrende, entspannende, zärtliche, energetische, lustvolle, kraftvolle, meditative Massage. Sie ist immer das, was in dem Moment wichtig ist zu spüren.

    Entsprechend deinen Vorkenntnissen und deiner Offenheit wirst du auch den spirituellen Aspekt unserer Berührungen in dein Herz einfließen lassen und spüren, dass wir Teil eines größeren Ganzen sind.

    Dies wird durch die Grundhaltung der Tantramassage ermöglicht, der Absichtslosigkeit. Wir haben keine Erwartungen an dich, wir lassen uns führen, wohin dein Körper dich führt. Und du musst uns nichts zurückgeben. Und du wirst selbst immer mehr Erwartungen und Wünsche loslassen, dich dem Moment anvertrauen, dich spüren in deinem Herzen, in deinem Wesen und dich dem Fluss des Geschehens hingeben.
    zu den Fragen


    Zum Weiterlesen empfehlen wie die Seiten des Tantramassage Verbandes e.V.

  • Was versteh ich unter Yoni und Lingam?

    „Yoni“ ist ein Wort aus dem Sanskrit, kann als Schoß, Ursprung oder Quelle übersetzt werden. Yoni bezeichnet den gesamten weiblichen Genitalbereich, den äußeren und den Inneren - von der Vulva, dem sichtbaren Bereich der Scheide, also den äußeren und den inneren Schamlippen und der Klitoris, bis hin zur Vagina mit dem Muttermund mit der dahinterliegenden Gebärmutter. Allein an diesen Worten ist schon deutlich sichtbar, dass wir in der deutschen Sprache keine schönen und schon gar keine sinnlichen Worte für das weibliche Geschlecht haben. So hat auch Claudia Haarmann ihr wunderbares Buch einfach „Unten Rum“ genannt und dazu den Untertitel „Die Scham ist nicht vorbei“. In der Tradition des Tantra verwenden wir das Wort „Yoni“, weil es schön klingt und den gesamten Genitalbereich der Frau umfasst. Und die Yoni ist mehr als das, sie ist ein Symbol für die göttliche schöpferische Energie, die Quelle, aus der alles Leben entspringt, das Universum. Ganz eng damit verbunden ist die indische Gottheit Shakti, welche die weibliche Urkraft des Universums symbolisiert.

    Das Wort „Lingam“ kommt ebenfalls aus dem indischen Sanskrit und kann am besten mit „Lichtsäule“ übersetzt werden. Im Tantra wird es meist synonym mit den männlichen Genitalien verwendet, dem Penis oder dem Phallus und steht in Verbindung mit der indischen Gottheit Shiva. Shiva, als männliches Prinzip verkörpert Schöpfung und Neubeginn. Und der Lingam steht für männlichen Schöpferkraft. Als Shivalingam wird oft vereinfacht der Lingam des Gottes Shiva verehrt, ist jedoch viel, viel umfassender zu verstehen. Shiva bedeutet so viel wie absolutes, totales, kosmisches oder universales Bewusstsein. Und Shivalingam repräsentiert als Symbol das kosmische Bewusstsein. Bei den Namen stehen zu bleiben, wäre nur vordergründig, viel wichtiger ist es immer tiefer in diese Wahrheit eindringen. (aus einem Vortrag von Swami Satyananda Saraswati, 1984)


  • Was ist das Tao?

    nach Wikipedia, ist der Daoismus, auch Taoismus genannt, eine chinesische Philosophie und Religion und wird als Chinas eigene und authentisch chinesische Religion angesehen. Seine Ursprünge liegen im 4. Jahrhundert v. Chr., als das „Tao te“ Laotse entstand. Das Tao bezeichnet eines der ganzen Welt zugrunde liegenden, alldurchdringenden Prinzipes an. Es ist die höchste Wirklichkeit und das höchste Mysterium, die uranfängliche Einheit, das kosmische Gesetz und Absolute. Doch ist das Tao selbst kein omnipotentes Wesen, sondern der Ursprung und die Vereinigung der Gegensätze und somit undefinierbar.

    Das Tao wirkt ohne Aktivität und Absicht, die Dinge gehen aus ihm hervor und erhalten ihre Ordnung. Das Tao verursacht jeglichen Wandel und ist doch selbst leer und ohne Aktivität. Es ordnet ohne zu herrschen und jedes Wesen und jedes Ding besitzt sein eigenes Tao, seinen eigenen Weg, weshalb es als weise angesehen wird, dem Dào zu folgen, indem man das Nichthandeln, paktiziert, denn das Tao ordnet von selbst und man sollte in diese natürliche Ordnung nicht eingreifen.

    Oder poetisch vielleicht leichter zu verstehen: Da die Taoisten nirgendwo behaupten, dass das Tao existiert, sparen sie sich sehr viel Mühe, denn sie brauchen gar nicht erst zu beweisen, dass das Tao existiert. Das ist gesunder chinesischer Menschenverstand in Reinkultur! Vergleichen wir diese Situation mit der Geschichte westlicher Religionen. Wie viel Streit, Kampf, Blutvergießen und Unheil wegen der leidigen Frage, ob Gott nun existiert oder nicht! Allem Anschein nach war es mindestens eine Sache auf Leben und Tod. Um jeden Preis mussten die Christen Heiden und Atheisten von der Existenz Gottes überzeugen, um deren Seelen zu retten. Um jeden Preis mussten die Atheisten den Christen beweisen dass ihr Glaube an Gott lediglich eine kindische und primitive Einbildung war, die der Sache des eigentlichen gesellschaftlichen Fortschritts ungeheueren Schaden zufügte. Also kämpften sie und rannten und schossen sich gegenseitig über den Haufen. Währenddessen sitzt der taoistische Weise ruhig an einem Fluss, hat vielleicht einen Gedichtband, Wein und sein Malzeug bei sich und genießt frohen Herzens das Tao, ohne sich je darum zu sorgen, ob es existiert oder nicht. Der Weise muss seine Kraft nicht auf das Tao verwenden; er ist vollauf damit beschäftigt es zu genießen. ( aus Raymond Smullyan, Das Tao ist Stille) zu den Fragen


  • Wie und wann entstand die Tantramassage?

    Die Tantramassage in ihrer heutigen Form ist aus den Tantraschulen des Neo-Tantra entstanden. Insbesondere hat Andro Andreas Rothe die Grundlagen dafür gelegt. Seine Pionierarbeit ist die Basis für fast alle Tantramassagen geworden.

    Andros Tantramassage ist aufgrund seiner jahrelangen Beschäftigung mit Tantra, traditioneller chinesischer Medizin und asiatischen wie nordafrikanischen Massageformen entstanden. Sie fasst Grundlagen und Methoden aus verschiedenen Massagetechniken, sowie Elemente aus Bioenergetik und Sexualtherapie auf integrative Weise zusammen. Die Massage entstand als Weiterentwicklung einer anderen Massagestruktur, der Yin-Yang Massage, die es seit 1978 gibt.
    Auf den Seiten von Andro und dem Diamond-Lotus-Institut findest du weitere Informationen dazu.

    Von seinen Schülern und Schülerinnen und unter Mitwirkung der Einflüsse von Margo Anand, Dr.Joseph Kramer, Anni Sprinkle und der jüngsten Forschungen von Michaela Riedl wurde die Tantramassage weiterentwickelt.

    Andro Andreas Rothe - ist der wohl bekannteste Tantrameister Deutschlands. Er studierte byzantinische Massageformen im Norden der Türkei. Seine weitere Ausbildung absolvierte er am Medical Center des Dalai Lama und studierte Yoga in Poona. Er ist ordinierter Zen-Mönch und Meister des Bogenzen. Andro entwickelte eine eigenständige Form des Tantra, entwickelte die sowohl energetische, wie auch sinnliche Yin-Yang-Massage, die Erotische-Tantra-Massage und das Tantra-Yoga. Er ist Autor und Produzent zahlreicher Bücher, Zeitschriftenartikel und Videos. Er hat häufige Auftritte in TV-Talkshows und war einer der gefragtesten Sexualexperten. Er hat die Freiheit der Sexualität im Sinne des Tantra in die Öffentlichkeit getragen, das gesellschaftliche Bewusstsein geprägt und für seine Ideale gekämpft. (nach Wikipedia) zu den Fragen


  • Ist eine Tantramassage eine erotische Massage?

    Wenn ein Mann und eine Frau oder Mann und Mann oder Frau und Frau nackt in einem Raum zusammen sind, werden die meisten das als erotisch empfinden. Und was heißt dann erotisch? Lust wird geweckt und kommt hoch wie aus einem tiefen inneren Kern. Die Sinne beginnen ganz wach zu werden. Der Klang einer Stimme, das Wehen der Haare, eine Bewegung der Hüfte wie ein graziler Tanz, ein verlockender Duft, die Rundungen der Brüste, ein athletischer Körper,ein knackiger Po, alles löst etwas in dir aus, zieht dich an, bringt dein Blut in Bewegung.

    Was wer erotisch empfindet ist ganz unterschiedlich und sehr subjektiv. Der eine empfindet diese Person sehr erotisch, der andere weniger. Genauso mag es mit einem sinnlich-schönes Bild, eine Situation ergehen. Und nackt-sein ist nicht automatisch erotisch. Das Erleben am FKK-Strand oder in der Sauna ist für die meisten wohl unerotischer als eine Dessouparty, ein aufregender Blick im Cafe oder einfach schon ein träumender Blick, wenn ich die Augen schließe.

    Die Situation bei einer Tantramassage kann natürlich sehr erotisch sein. Doch diese tritt während dem Massieren und dem Ritual immer mehr in den Hintergrund. Sobald du beginnst dich immer mehr selbst zu spüren, wird es immer unwichtiger wer dich massiert. Dazu ist es allerdings notwendig, dass du bereit bist die Augen zu schließen und die Aufmerksamkeit auf dich zu lenken und die Erfahrungen die du gerade in deinem Körper machst. Und alles was du empfindest ist Teil von dir und dein inneres Wesen. Die Person, die dir die Massage gibt, führt dich nur zu deinen Empfindungen. Du bist selbst die Quelle deiner Lust und deiner sinnlich-erotischen Wellen, die dich durchströmen. Bleibst du nur im Schauen darauf wer dich massiert und wie aufregend diese Person ist, dann vergibst du die Chance das Geschenk einer Tantramassage zu entdecken.

    Und am Ende einer Massage steht meist das Gefühl, von ganz natürlicher Nacktheit zweier Menschen, und einer so großen Vertrautheit, Intimität, etwas ganz kostbaren. Und dann stellt sich die Frage nicht mehr, ob die Tantramassage eine erotische Massage ist.

    Die Tantramassage ist eine erotische Massage, jedoch ist eine erotische Massage noch lange keine Tantramassage. Auch wenn diese oft zu Werbezwecken oder als geheimnisvoller Lockruf missbraucht wird. So ist es gar nicht so leicht das eine vom anderen zu unterscheiden. Deshalb hier ein paar Kriterien zur Hilfestellung:

  • Woran erkennt man eine echte Tantra-Massage, eine seriöse Massagepraxis für Tantramassagen ?

    - Die seröse Aufmachung der Internetseite
    - Sie werden dabei gut informiert - und nicht "geködert".
    - Der telefonische Kontakt ist offen und frei von sexuellen Unklarheiten oder - verschleiernden Begriffen.
    - Das Tantrainstitut hat eine öffentlich bekannte Adresse und die Mitarbeiter verwenden keine Tarnnamen.
    -Es gibt immer ein Vorgespräch, vor einer Tantra Massage, in dem Grenzen und Wünsche artikuliert werden können.
    -Eine Tantramassage dauert mindestens 1 1/2 Stunden.
    -Die Rollenverteilung zwischen Gebenden (Masseur oder Masseurin) und dem Empfangenden (Gast) ist und bleibt immer klar, der Gast bleibt ganz passiv und empfängt das Geschenk der Massage.
    -Gegenseitige Berührungen, Liebesspiele, oraler Sex und Geschlechtsverkehr werden nicht angeboten und widersprechen der tantrischen Haltung bei der Massage.
    -In der Tantramassage werden keine aufreizenden Assesoirs, wie Dessous eingesetzt, um eine künstliche Spannung zu erzeugen.
    -Die Massage wird so ausgeführt, dass die erotische, sexuelle Energie im Körper aufgebaut und gehalten werden kann. . Bei einer echten Tantramassage wirst du nicht „heiß“ gemacht, sondern die natürlichen sexuellen Reaktionen deines Körpers werden angenommen und die sexuelle Energie in Fluss gebracht.
    -Ganz wichtig bei allen Tantra-Massagen ist das Thema „absichtslose Berührung“ – auch bei der sinnlichen Tantra-Massage unter Einbeziehung des Intimbereichs. Die Berührungen erfolgen sanft und liebevoll – ohne Absicht oder Ziel. Der Orgasmus ist kein Ziel der Massage.

    Dies als Orientierung auf dem oft unüberschaubaren Angebot in diesem Bereich. Und wie sonst auch im Leben. Du weißt was du suchst und brauchst in diesem Moment deines Lebens, und wenn du dich auf deinen Bauch verlässt, der es noch besser weiß als dein Kopf, auf dein Bauchgefühl auf deinen Herzschlag, dann wirst du das für dich richtige finden. Wenn wir das sind, freuen wir uns sehr. Und du wirst spüren, dass du mit großer Liebe, aus dem Herzen berührst wirst und dies dem Gebenden keine Überwindung kostet, sondern es eine große Ehre ist, einen zuerst fremden Menschen berühren zu dürfen. zu den Fragen


    Siehe dazu auch die Anforderungen des Tantramassage Verbandes e.V.
  • Ist der sexuelle Höhepunkt Ziel der Tantramassage?

    Ein Ziel vor Augen zu haben, heißt mit den Gedanken schon immer einen Schritt dem tatsächlichen Erleben voraus zu sein und verhindert dich zu spüren Hier und Jetzt. Tantra lehrt den Weg, ganz in der Gegenwart zu leben, ganz präsent. So ist eine Tantramassage immer absichtslos und ohne ein Ziel vor Augen, ganz dem Moment geschenkt. Der Orgasmus, wie wir ihn üblicherweise kennen, ist kein Ziel der Tantramassage. Im Gegenteil, die Lebensnergie Chi wird geweckt und gehalten, und wir verteilen diese immer wieder im ganzen Körper, so dass immer mehr Energie dich durchfließt, die dich lebendiger spüren lässt.

    Die Tantramassage ist auch eine Einladung bestehende sexuelle Gewohnheiten und starre Muster aufzulösen, den Kopf mit seinen Wünschen von seinem so dominanten Platz zu schubsen und dem Körper, der oft besser weiß was er braucht und was gut für ihn ist. Die Belohnung dafür wird eine neue Qualität von Lebendigkeit sein, ein neues Körpergefühl. zu den Fragen

  • Wie ist Ablauf bei einer Tantramassage?

    Schon bei der herzlichen Begrüßung an der Tür beginnt die sinnliche Reise. Wir führen dich direkt in einen unserer liebevoll vorbereiteten Massageräume, der gut riecht und wohltemperiert ist. In dem Gespräch vor der Massage geht es um deine Erfahrungen, Wünsche und Bedenken. Bei einen Tee oder einem erfrischenden Getränk. Dann kannst du dich in der Dusche frisch machen und alles Vergangene hinter dir lassen.

    Die Massagen beginnen mit einem Begrüßungsritual, dem Namasté. Zu Beginn der Massage werden alle deine Sinne geweckt, mit Tüchern, Federn und Düften. Das Fest für die Sinne lässt dich aus deinem Alltag immer mehr ankommen und dich spüren. Dann beginnt die Ganzkörpermassage mit warmen Öl auf der Rückseite und später auf der Vorderseite deines Körpers. Dafür verwenden wir bestes Mandelöl. Jede Stelle deines Körpers, auch den Kopf, die Hände und die Füsse massieren wir liebevoll, mal sanft, mal kräftig - und führen dich auf die Welle zwischen Spannung und Entspannung. Dabei wird die Yoni und der Lingam ganz natürlich und selbstverständlich einbezogen, berührt und massiert. Übergangslos schließt sich daran auf Wunsch die Yoniheilmassage oder Lingammassage an. Mit dem Yin/Yang Ausgleich werden die geweckten Energien in deinem ganzen Körper verteilt.

    Nach Abschluß der Massage wirst du mit deinem Lunghi wieder zugedeckt und hast Zeit dich ganz für dich wahrzunehmen, dem Erlebten nachzulauschen. Mit dem Namasté wird das Ritual wieder gemeinsam beendet. Bevor du dich ankleidest, befreien wir dich nach Bedarf mit heißen Tüchern von überschüssigem Öl oder du magst noch einmal Duschen. Im Gespräch nach der Massage hat all das Platz, was noch in Worte gefasst werden muss. Hast du das Bedürfnis nach einem längerem Gespräch und einer Beratung zu deinen Lebensfragen und -problemen, so ist dies - wenn es unsere Zeit erlaubt - auch sofort möglich oder du vereinbarst dafür einen extra Termin. Diese Zeit wird als Coaching entsprechend unserer Preisliste berechnen.


    Es ist gut, wenn du dir nach einer Massage noch ein wenig Zeit für dich nehmen kannst. Da solch intensive Berührungen oftmals ungeahntes ins Bewusstsein heben, besteht auch immer die Möglichkeit zu weiteren Gesprächen oder therapeutischer Begleitung. Bedenke bitte, dass deine Haare danach auch etwas ölig sein können und deine Frisur nicht mehr so gelegt ist wie vorher, da wir auch deinen Kopf und die Kopfhaut massieren. Wäre schade, wenn du dir dies entgehen lässt. zu den Fragen

  • Wie lange dauert eine Tantramassage und wie viel Zeit sollte man einplanen?

    Eine Tantra-Massage dauert mindestens eineinhalb Stunden. Das ist die Zeit, die der Körper braucht um in tiefe Entspannungszustände zu kommen, in der „Wunder“ geschehen können. Wer sich etwas ganz schönes gönnen kann, der genießt 2-3 Stunden Massagezeit, so dass Körper, Geist und Seele wirklich Raum und Muße haben, um das Erlebte ankommen zu lassen und sich selbst so richtig feiern zu können. Dazu kommen ca. eine halbe Stunde für Vorgespräch, Ausruhen, Duschen und Nachgespräch. Bitte pünktlich zu dem vereinbarten Termin kommen, aber auch nicht wesentlich früher.

  • Soll ich zu einer Frau oder zu einem Mann gehen?

    Möchte ich von einer Frau berührt werden oder von einem Mann? Oder von beiden? Diese frage stellt sich dir vielleicht. Und all die Berührungen in der Vergangenheit kommen wieder in den Sinn, die schönen und genussvollen, sowie die unachtsamen und groben. Schau, welche neuen Erfahrungen du suchst. Erfahrungen mit dem gleichen Geschlecht oder mit deinem Gegenpol. Egal, wie du dich entscheidest, du erfährst von jedem von uns achtsame und respektvolle Berührungen, die den Raum eröffnen für neue Empfindungen. Verschwende eventuell einen Gedanken daran, dass das Gegenteil von dem, was du dir als erstes vorstellst, manchmal das ist, was du im Moment brauchst. zu den Fragen


  • Bin ich bei der Massage nackt? Ist der Masseur oder die Masserin bei der Tantramassage auch nackt?

    Bei der LomiLomiMassage trägst du einen Lunghi, das heißt ein indisches Tuch, mit dem du während der Massage teilweise zugedeckt wirst. Bei der LomiLomiMassage wird traditionell der Intimbereich, also Yoni und Lingam, nicht berührt und massiert. Wobei es jedoch von Vorteil ist so wenig wie möglich den Körper mit dem Tuch zu bedecken. Umso fließender und intensiver können wir dich massieren.

    Bei der Tantramassage und der Taomassage bist Du nackt und wir massieren deinen ganzen Körper. (siehe auch den Ablauf einer Tantramassage). Bei der tantrischen Sinnesreise kannst Du dich soweit entkleiden, wie es dir entspricht und wir begleiten dich auf dieser Reise entsprechend deinen Signalen.

    Wobei wir dich in allem bitten, deine eigenen Grenzen ernst zu nehmen und diese nicht einfach zu übergehen. Wir bieten dir einen Raum an, in dem du Neues wagen kannst. Auch wir wahren unsere Grenzen. Das heißt für uns: Gegenseitige Berührungen, Liebesspiele, oraler Sex und Geschlechtsverkehr werden von uns nicht angeboten und widersprechen der tantrischen Haltung bei der Massage.

    Bei der LomiLomiMassage tragen wir einen Lunghi oder eine leichte Massagekleidung. Bei der Tantramassage und der Taomassage sind wir ebenso nackt wie du. Das hat seine Begründung darin, dass sich niemand äußerlich oder innerlich ausgezogen oder bloßgestellt fühlen soll, nackt vor einem angezogenen Menschen zu liegen, vielleicht so wie beim Arzt.
    zu den Fragen


  • Kommt es bei der Tantramassage zu gegenseitigen Berührungen?

    Nein! Bei all unseren Massagen sind die Rollen des Gebenden und Empfangenden eindeutig verteilt und das ist wichtig so. Wir als Gebende schenken dir unsere ganze Aufmerksamkeit und unsere Berührungen, du als Empfangender darfst dich einzig und allein deien Empfindungen widmen, was du in deinem Körper spürst. Das ist oftmals nicht ganz leicht, da wir gewohnt sich sofort etwas zurückgeben zu wollen. Oder weil wir mehr Genuss empfinden, wenn wir jemanden aktiv berühren. So sind unsere Massagen eine Gelegenheit, auf eine neue Weise dich spüren zu lernen, ohne dafür etwas tun und leisten zu müssen. Meist ist es sinnvoll dafür auch die Augen zu schließen und das innere Auge auf deinen eigenen Körper zu lenken.

    Wenn du trotzdem aus Gewohnheit versucht sein solltest uns zu berühren, zu streicheln oder zu grapschen so müssen wir die leider unsere Grenzen zeigen und werden dadurch gehindert dich mit unserer ganzen Aufmerksamkeit zu massieren. Somit tust du dir selbst keinen Gefallen.

    Bei all dem geschriebenen heißt das nicht, dass wir dich nicht herzlich umarmen wenn du zu uns kommst und wenn wir uns von dir verabschieden. zu den Fragen


  • Sind eure Massagen Body to Body-Massagen?

    Unsere Massagen sind keine Body to Body-Massagen. Auch wenn wir nicht nur mit den Händen Massieren. Bei der LomiLomiMassage wird ganz viel mit den weichen Unterarmen massiert. Bei der Tantramassage gibt es auch Elemente, in denen wir dich uns und unseren Körper spüren lassen: Einfach in den Arm genommen werden, wie ein kleines Kind, gewiegt und geschaukelt zu werden. Dich im Living-Chair vertrauensvoll anlehnen zu dürfen. Deine Füsse an unseren Bauch zu pressen und dir liebevolle Wärme zu schenken. Es gibt viele Möglichkeiten mit unserem ganzen Körper zu massieren, die wir immer - soweit das in dem Moment stimmig und passend ist – einsetzen.

  • Kann man einfach vorbei kommen oder braucht man einen Termin?

    Wir bitten die Massagetermine immer telefonisch zu vereinbaren, am besten 1 – 3 Tage vorher. Gerne sind auch langfristige Terminplanungen möglich.

    Wir bitten dabei auch die Telefonzeiten von Mo. - Fr. 9.oo Uhr bis 20.oo Uhr einzuhalten. Während der Seminare sind wir telefonisch nicht erreichbar.

    Einfach vorbeizukommen und zu klingeln und mal zu schauen, ob wir gerade Zeit haben, ist nicht in unserem Sinn. Auch für die Abholung von Gutscheinen, bitten wir telefonisch einen Termin zu vereinbaren.

    Weiter Infos findest du bei unseren Kontaktinfos

  • Braucht man irgendwelche Vorerfahrungen um zu einer Tantramassage zu kommen?

    Es sind keine Vorerfahrungen nötig, um eine Massage von uns zu erhalten und genießen zu können. Was wir dich bitten mitzubringen ist deine Offenheit, dein Vertrauen, ein wenig Mut und Respekt. Offenheit und Neugierde Neuland zu betreten, neue Erfahrungen machen zu dürfen. Dein Vertrauen, um dich fallen lassen zu können. Deinen Mut, alles anzuschauen und anzunehmen, was während und nach einer Massage auftaucht. Das kann alte Trauer und Schmerz sein, ungeahnte Freude und Lust, unbekannte Lebendigkeit. Und Respekt uns gegenüber, und dem heiligen Raum, den wir betreten, und dir gegenüber als Tempel deiner Seele. zu den Fragen


  • Was soll man zu Tantramassage mitbringen? Wie soll man auf Tantramassage vorbereiten?

    Vielleicht eine Haarklammer oder einen Haargummi für lange Haare zum zusammenbinden. Eventuell persönliche Duschgels bei besonders empfindlicher Haut. Sonst musst du zur Massage nichts mitbringen, außer deine Zeit und den passendem Betrag für das Massagehonorar. Bei uns findest du frische Handtücher, Massagelaken, Lungis, Kimonos, Shampoo, Duschgel, Kamm und Föhn. Bitte vorher kein Parfum benutzen.

    Du kannst dich auf die Massage vorbereiten, in dem du nicht direkt aus deinem Alltagstress kommst, sondern zuvor z.B. die Natur bei einem Spaziergang in dich aufgenommen hast. Genauso wird es dir gut tun, nach der Massage nicht sofort in die nächste Tätigkeit zu stürzen, sondern dir eine persönliche Zeit, alleine, zu nehmen um den Wirkungen der Massage nachspüren zu können. zu den Fragen


  • Gibt es ein Vorgespräch?

    Jembatan bedeutet in der indonesischen Sprache "Brücke". Unsere Art von Massagen wenden sich an deinen Körper, berühren aber auch deine Seele und lösen so oftmals mehr aus, als erwartet. Um dies ernst zu nehmen, gibt es vor jeder Massage ein Vorgespräch, in dem es um deine Erfahrungen, Wünsche und Bedenken geht. Im Gespräch nach der Massage hat all das Platz, was noch in Worte gefasst werden muss. Dankbarkeit, Berührtsein, neue Erfahrungen…. zu den Fragen


  • Bin ich zu dick, zu dünn, zu alt, zu jung.... für eine Tantramassage?

    Du bist uns willkommen, egal ob dick oder dünn, groß oder klein, körperlich eingeschränkt oder nicht. Nur solltest du mindestens 18 Jahre alt sein. Wir schenken dir unsere Berührungen und unsere liebevolle Zuwendung unabhängig von deinem Äußeren. Und wir versprechen dir, hier ein Wunder, das wir immer und immer wieder erleben. Während einer längeren Massage wird das mädchenhafte Gesicht, das jungenhafte Lachen, ohne den Sorgenfalten wieder sichtbar und das Kind in dir wird wieder erweckt – und das wird sichtbar. Auch andere können das sehen. Und die Massage lässt dich in deinem eigenen Körper wieder zu Hause fühlen, dich anzunehmen wie du bist und schenkt dir mehr Selbstvertrauen. Du kannst dich selbst wieder schön finden und kannst tatsächlich jünger und schöner werden. Weil du mit deiner Lebensenergie verbunden bist. zu den Fragen


  • Was versteht man unter Ekstase und kann ich die Fähigkeit zur Ekstase erwerben?

    Der Begriff Ekstase (aus dem griechischen = aus sich heraus treten), bezeichnet eine Zustandsveränderung des Bewusstseins zu gleichermaßen höchster Hingabe und größtem Aufnahmevermögen. Unter Ekstase verstehen man höchstes, ganzkörperliches Lustempfinden, ein Gefühl, Eins zu sein mit Allem.

    Der Weg des Tantra zu gehen, sein Leben immer tantrischer zu leben, ist ein Weg zu einem ekstatischeren Leben. Und das nicht auf das sexuelle Leben beschränkt, sondern ganz im Gegenteil. Eine Creme Brulé, ein Schluck guter Wein … kann ekstatische Gefühle auslösen und wie eine Welle voller Freude und Glück durch deinen Körper strömen. Tantra und die Tantramassage kann dich den Weg dorthin führen. Und es ist ein Weg, es geht nicht um das Erlernen einiger paar Tricks und Kniffe, sondern um das selbst gewählte, schrittweise Loslassen der Selbstkontrolle und um das vollkommene Annehmen, Erleben und Durchschreiten all unserer Gefühle.

    In der tantrischen Philosophie ist das Chi, die Energie, die im Sakralchakra ruht und durch die Massage des Beckens, der Yoni oder des Lingams geweckt wird. Sie wird als lebendiges Vibrieren wahrgenommen. Durch das Herzatmen untersützt, wird diese Energie im ganzen Körper verteilt und so diese Erregung bis in die Fingerspitzen und zu den Zehen spürbar werden. Ekstatische Erfahrungen bis hin zu Ganzkörperorgasmen können den Erfahrungshorizont erweitern. Diese Energie wird in anderen Traditionen auch Kundalini genannt. Der Weg zur Ekstase führt über die Entspannung, nicht über künstlich aufgebaute Spannung. zu den Fragen


  • Werden die Massagen auf dem Futon oder auf der Massageliege gegeben?

    In der Regel werden die Tantramassagen und die Taomassage von uns auf einem großen Futon gegeben. Dies ermöglich auf der Erde zu liegen, die Verbindung zu unserer Mutter Erde zu spüren, gibt uns mehr Bewegungsspielraum und gleichzeitig eine größere Nähe zu dem Massierten. Die LomiLomiMassage wird auf der Massageliege gegeben. zu den Fragen


  • Was ist wenn ich nichts spüre, oder Angst habe nichts zu spüren?

    Nichts spüren, ist vielleicht wie ein Tongefäß, das leer ist. Die Leere macht uns oft Angst. Wir empfinden Langeweile. Wenn nichts geschieht, wenn ich nichts empfinde. Gedanken kommen auf, bin ich krank, bin ich gefühllos, bin ich kalt? Aus einer spirituellen Betrachtungsweise ist die Leere eine Vorraussetzung, dass sich das Tongefäß wieder füllen kann. Ein Gefäß das immer voll ist, kann nichts Neues aufnehmen. Wenn du bereit bist die Leere auszuhalten, neugierig einfach lauscht, was da nun kommen mag, dann wirst du reich beschenkt werden. Mit vielleicht ganz ungewohnten leisen und sachten Tönen und Empfindungen, die dir bisher fremd waren. Diese Erfahrung haben wir in unserem Leben gemacht. Und die gilt auch für die Massagen. Wir ermuntern dich die Ebbe auszuhalten und auf die nächste Flut zu warten, die danach umso intensiver und kraftvoller über dich hereinbricht. zu den Fragen

  • Was ist besondere einer Tantramassage?

    Die Tantramassage und die Taomassage sind die einzigen Massagen, die den Menschen in seiner Gesamtheit annehmen und berühren. Im Tantra wird der Körper als Tempel der Seele betrachtet und alle seine Teile und Funktionen als geehrt. Die üblichen Tabuzonen bei Massagen, die Genitalien, im Sanskrit mit den schönen Namen Yoni und Lingam genannt, sind genauso verehrenswert wie alle anderen Körperteile. Somit wird der oft erfahrenen Abspaltung der Sexualität und unserer Sexualorgane, manchmal als schlecht oder zumindest unanständig bezeichnet, entgegengewirkt. Eine oft erfahrene Trennung und Entfremdung von unserem Wesen wird durch die tantrischen Berührungen geheilt. Das heilsame Prinzip ist die Absichtslosigkeit. In befreiender und entspannender Absichtslosigkeit berührt zu werden, ist etwas Wunderschönes.

  • Was bewirkt eine Tantramassage?

    Die Tantramassage dient in erster Linie dazu, sich mit der eigenen Lebendigkeit tiefer zu verbinden. Im eigenen Körper so richtig anzukommen, ihn mit jeder Faser intensiver zu spüren. Die sachten und leichten Berührungen lassen Dich Deine Haut spüren, die Dich immer umhüllt, die Deine Grenze nach außen ist und mit der Du in Kontakt zu anderen Menschen gehst. Sie bringt dich mehr in den Kontakt mit deinem eigenen Körper, deinen Gefühlen und Empfindungen. Und so kannst du auch intensiver und angstfreier im Kontakt mit anderen Menschen sein. Die dynamischen Berührungen wecken Deine Lust und verbinden sie mit Deiner Herzensenergie. Die Energie, die durch die Massage ins Fließen gebracht wird, weckt deine Lebenslust und macht dich empfänglicher für all die schönen Momente, die das Leben schenkt. Eine Tantramassage führt in oft unbekannte innere Erlebnisräume von Glück und Ekstase. Eine Tantra Massage ist nicht nur ein Genuss, während du sie empfängst, sondern wirkt später noch weiter. Sie kann der Impuls für tief greifende Veränderungen sein. Und sie kann eine Heilmassage sein, mit für uns sogar immer wieder erstaunlichen Wirkungen: Linderung von Schmerzen, Verbesserung bei Schlaflosigkeit und bei sexuellen Einschränkungen.

  • Ist eine Tantramassage hilfreich bei Potenzproblemen, wie Erektion- und Ejakulationsstörungen?

    Wenn keine organischen Ursachen auszumachen sind, dann geht der Blick irgendwann auf die möglichen psychischen Ursprünge, Erlebnisse in der Vergangenheit, Konflikte in der Gegenwart. Manche dieser Ursachen sind dem Denken und dem mentalen Nachforschen nicht mehr zugänglich. Aber doch im Körpergedächtnis gespeichert. Die direkte Arbeit mit dem Körper in den Massagen kann Altes lösen, traumatische Erlebnisse aufarbeiten, Blockaden wieder in Fluss bringen. Dies geschieht allerdings oft nicht ohne Tränen und Schmerzen. Wenn sie erst einmal fließen dürfen, können sie aber auch so wohltuend sein. Diese heilende Wirkung gilt auch für sexuelle Probleme. Dafür sind ganz besonders die entspannenden Berührungen hilfreich. Denn aus z.B. das für die Erektion so wichtige Blut schießt nicht durch Muskelkraft und Anstrengung in den Penis, sondern durch die Entspannung. Daher ist Entspannung ein wesentlicher Faktor für eine starke und dauerhafte Erektion. Durch das geschenkte Vertrauen und das Annehmen wie du bist, können sich Blockaden läsen, die mit der Erektionsschwäche verbunden sind. Bei vorzeitigem Samenerguss sind die sich immer abwechselnden Phasen von Erregung und Entspannung eine gute Hilfe, den noch unerwünschten Moment hinauszuschieben. Dazu bietet die tantrische Tradition und die Taoistischen Übungen einen reichen Schatz an Erfahrung.

    Inzwischen findet die Tantramassage auch bei den Krankenkassen immer mehr Beachtung und wird z.B. bei der AOK unter den Alternativen Heilmethoden, neben der Traditionellen Chinesischen Medizin, dem Yoga und vielen anderen aufgelistet und von Ärzten und Therapeuten empfohlen.

  • Kann ich zur Tantramassage kommen wenn ich Erektionsprobleme habe?

    Ja selbstverständlich, denn Erektionsprobleme sind absolut kein Grund, eine Tantramassage nicht genießen zu können. Es gibt jeweils bestimmte Massagetechniken für einen Lingam, der erigiert ist oder nicht. Wobei es keine Wertigkeit dafür gibt, welche besser oder schlechter sind. Und das kann ja mal so oder mal so sein. Wir nehmen auch diese Situation wie sie ist und es wird für dich genau richtig sein, was dein Körper jetzt zeigt und dadurch auch sich wünscht an Berührungen.

  • Werden meine Grenzen geachtet?

    Ganz wichtig für uns Menschen ist es unsere Grenzen zu kennen und diese zu achten, auch wenn wir manche eigentlich nicht für gut befinden. Grenzüberschreitungn sind immer Verletzungen. So bitten wir alle Frauen und Männer, deren Neugierde und Entdeckungsfreude sie zu uns führt, gleichzeitig gut auf sich selbst zu schauen. Besser ein Nein zuviel als ein Nein zuwenig. Zuerst einmal. Und dann vielleicht den Mut einen gewagten Schritt nach vorne zu gehen. Die Grenze zu spüren und gleichzeitig den Wunsch, diese Grenze zu überschreiten und weiterzugehen. Trotz all der Ängste und Unsicherheiten, die damit verbunden sein können. Wir, von unserer Seite achten und respektieren sowohl bei den Massage als auch bei den Seminaren eure Grenzen und begleiten euch behutsam.

  • Ist die Tantramassage auch für Paare geeignet?

    Uns sind Paare herzlich willkommen, ob Ehepaare, befreundete Paar oder gleichgeschlechtliche Paare. Eine Paarmassage kann neue Wege in eingefahrenen Beziehungsstrukturen öffnen, ist die Gelegenheit über die eigene Sexualität und das eigene Körperempfinden ins Gespräch zu kommen. Zu lernen den Partner, die Partnerin neu zu berühren, ganz achtsam und liebevoll, öffnet Türen zu einem neuen Weg. Eine neue Sensibilität für erotische Berührungen.

    Bei der Paarmassage genießen beide Partner gleichzeitig die Massage, entweder zusammen in einem Raum oder in zwei getrennten Räumen. Bei einer Paarmassage in einem gemeinsamen Raum, ist es wichtig sich klar zu sein, vier Personen gleichzeitig im Raum sind mit all den damit verbunden Energien, Geräuschen und Bewegungen. Dabei fällt es den meisten schwerer mit der Wahrnehmung bei sich selbst zu bleiben. Aber es kann auch eine sehr bereichernde Erfahrung sein.

    Auf alle Fälle beginnt eine Paarmassage mit einer gemeinsamen Einstimmung und einem gemeinsamen Abschluss, so dass es eine gemeinsame Erfahrung sein wird.

    Für Hochzeitspaare besteht die Möglichkeit als Vorbereitung auf ihre Hochzeit ein tantrisches Hochzeitsritual zu erleben, von uns liebevoll begleitet. Auch die hawaiianische Tradition kennt eine Lomi-Paarmassage als gemeinsames Ritual vor der Hochzeit.

  • Wie steht es mit der Hygiene?

    Für jeden Gast und jede Massage verwenden wir neue Massagetücher. Wird direkt auf der Liege massiert ohne Tuch, so ist diese zuvor gründlich gereinigt und desinfiziert worden. Es stehen frische Handtücher zum Duschen vor und nach der Massage zur Verfügung. Die Dusche wird vor jeder Benutzung gereinigt und desinfiert. Und selbstverständlich sind auch wir frisch geduscht, wenn wir eine Massage beginnen. Dasselbe wünschen wir uns auch von dir.